Erziehungshilfezentrum Adelgundenheim

Erziehungshilfezentrum Adelgundenheim als Arbeitgeber

Hochstr. 47, 81541 München
Telefon
089 - 48 09 03-0
Webseite
Mitarbeiter
110
Branche
Gesundheitswesen/Medizin/Soziales

Das Erziehungshilfezentrum Adelgundenheim der Katholischen Jugendfürsorge e.V. in München-Haidhausen ist eine traditionsreiche Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung für alle Altersstufen bis ins Erwachsenenleben. In 6 vollbetreuten, heilpädagogisch-koedukativen Wohngruppen, je einer teilbetreuten Wohngruppe für Mädchen und Jungen, Betreutem Wohnen intern und extern, ISE stationär und ambulant, Flexiblen Hilfen, einer Heilpädagogischen Tagesstätte mit 2 Gruppen, Reha-Ausbildung mit 24 Plätzen, Schul- und Beschäftigungsprojekten und einer Nachmittagsbetreuung, einer Kinderkrippe mit 3 Gruppen sowie einer im Aufbau befindlichen Integrationsfirma werden derzeit etwa 120 Mitarbeiter/innen beschäftigt.


Rund 70 Kinder und Jugendliche leben im Erziehungshilfezentrum Adelgundenheim. Ab dem Alter von sechs Jahren bis zum Abschluss der Schul- oder Berufsausbildung geben wir ihnen ein Zuhause, weil sie aufgrund ihrer persönlichen Lebenssituation nicht in der Familie bleiben können.

Innerhalb der stationären und teilstationären Betreuung umfasst unser Angebot neun Wohngruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, eine heilpädagogische Tagesstätte, Ausbildungsplätze sowie eine Kinderkrippe.


Maßstab unserer Arbeit ist der individuelle Hilfebedarf eines jeden Heimbewohners. Das gemeinsame Miteinander stützt sich auf die Wiederherstellung der Familienstruktur bzw. der Herbeiführen einer Ablösung und Klärung der Familienbeziehung. Mit dem Ziel der Wiedereingliederung in die Familie bzw. der Begleitung zu einer selbständigen Lebensführung stärken wir die Beziehungsfähigkeit, Selbstständigkeit und Mündigkeit der Kinder und Jugendlichen.


Entsprechend seinen Fähigkeiten begleiten, unterstützen und fördern wir den jungen Menschen ganzheitlich in seiner emotionalen, sozialen, kognitiven, motorischen und kreativen Entwicklung. Konkret wird dies anhand von individuellen Hilfeplänen erreicht, die auf einer Verbindung von pädagogischen Konzepten, gezielter Intervention und therapeutischer Arbeit basieren. Teams aus Fachkräften der Sozial- und Heilpädagogik, Erziehern, Therapeuten und Psychologen setzen die notwendigen Aufgaben um.


Ein Mitbestimmungsrecht bei internen Abläufen und relevanten Entscheidungen, die die Einrichtung betreffen, setzt diese Entwicklung fort. Es macht Spaß gemeinsam zu feiern, Ausflüge zu machen, in der Gruppe zu leben und Gemeinsamkeit zu erleben. Dieser geschützte Raum macht soziales Lernen sowie die eigenständige Gestaltung des individuellen Alltags selbstverständlich.